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Fasanenweg 5
16866 Kyritz

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hartmut Rein

Kontakt

Tel:    0172-9909446
Mail:  hartmut.rein@ganzkultur.de
Web:  www.ganzkultur.de

Fragen zur Nachhaltigkeit

Was bedeutet Nachhaltige Entwicklung für Sie?

Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft entsprechend der Agenda 2030 der Weltgemeinschaft findet bei ganz.kultur besondere Berücksichtigung. Ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Ziele müssen so ausgewogen gestaltet sein, dass wir auch unseren Enkeln noch eine lebenswerte Welt hinterlassen.
Mit dem Schwerpunkt ganz.nachhaltigkeit wollen wir künftig eigene Aktivitäten und Diskussionen zum Thema nachhaltige Entwicklung initiieren und unterstützen. Zusammen mit unseren Netzwerkpartnern werden wir einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region leisten.

Welche Angebote halten sie in diesem Bereich vor oder sind zukünftig geplant?

Künftig sind Informations-, Diskussions- und Filmveranstaltungen zu Themen der Nachhaltigkeit geplant. Gemeinsam mit STATTwerke e.V. werden zukünftig Synergiemöglichkeiten bspw. in der Vor- und Nachbereitung und Durchführung von Workshops, Ausstellungen, Lesungen genutzt. Grundlegende Intention ist die Förderung einer nachhaltigen, ländlichen Entwicklung auf lokaler und regionaler Ebene unter besonderer Beachtung von Bildungsaspekten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung.

In welcher Form setzen Sie Nachhaltigkeit um?

Nachhaltigkeit wird beim Bau und Betrieb unserer Seminar- und Veranstaltungs-scheune praktisch umgesetzt und vorgelebt. Bei der Renovierung des Hauses verwenden wir nur ökologisch verträgliche Materialien und bauen diffusionsoffen. So haben wir das Dach unseres Privatteiles des Hauses mit Stopfhanf gedämmt, ganz ohne synthetische Stützfasern. Wir verwenden keine Folien und Klebstoffe sondern eine ökologische Dampfbremse, bestehend aus einer Rauhspundverkleidung, darauf Hanfmatten mit Schlämmleim und zum Schluss Lehmfeinputz. Die 70 Jahre alten Dielenböden sowie die ebenso alte Holztreppe zum Dachgeschoss haben wir erhalten, abgeschliffen und geölt. Das Haus bekam neue Fenster aus Eschenholz von einem Fensterbauer aus der Region. Unseren großen Esstisch und Lampen bauten wir aus Altholz, das wir in der Scheune fanden – weitere Upcycling-Möbel sind in der Planung. Wir beziehen Strom aus 100% erneuerbaren Energiequellen. Unser Beleuchtungssystem (im Aufbau) basiert auf modernen energiesparenden LED-Scheinwerfern. Unser Heizsystem besteht aus einer Luft-Wärme-Pumpe, die wir später noch durch eine Photovoltaik-Anlage ergänzen wollen, um energieautark zu werden. Neue Kaminöfen, die selbstverständlich die Grenzwerte des BimSchVO Werte einhalten und Brennholz, das wir aus der Region beziehen, sorgen nicht nur für gemütliche Stimmung sondern ergänzen unser Heizkonzept. Für unsere Mobilität vor Ort fahren wir ein umweltfreundliches Erdgas-Auto. Bei Veranstaltungen mit Imbiss- oder kulinarischen Angeboten nutzen wir regionale Produkte und Anbieter soweit als möglich. Beim sonstigen Einkauf bevorzugen wir Bio-und Fair-Trade Produkte. Immer sind wir auf der Suche nach nachhaltigen Lösungen für unsere Aktivitäten.