Anschrift

Großbeerenstr. 17
14482 Potsdam

Ansprechpartner

Christiana Henn

Kontakt

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Mail:  c.henn@ackerdemia.de
Web:  www.ackerdemia.de

Fragen zur Nachhaltigkeit

Was bedeutet Nachhaltige Entwicklung für Sie?

Aktuell können wir Tendenzen im gesellschaftlichen Verhalten beobachten, die nicht nachhaltig sind. Mangelnde Wertschätzung von Lebensmitteln oder ein fehlendes Bewusstsein für gesunde Ernährung sind Beispiele dafür. Ackerdemia ist ein gemeinnütziger Verein, der sich 2014 mit dem Ziel gegründet hat, die Wertschätzung für Lebensmittel in der Bevölkerung zu steigern und der Entfremdung der Natur entgegen zu wirken. Die gesellschaftliche Nachhaltigkeit, äußert sich in unseren Augen in einem Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Natur und Ressourcen.

In welcher Form setzen Sie Nachhaltigkeit um?

Wir sehen uns als nachhaltiges Sozialunternehmen und arbeiten an der Schnittstelle von Bildung, Landwirtschaft, Wissenschaft und Ernährung. Im Zentrum unserer Arbeit steht die GemüseAckerdemie. Sie steht sinnbildlich für einen ganzheitlichen, authentischen und natürlichen Lernort, an dem Kinder und Jugendliche erleben und erfahren, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie diese angebaut werden. Die GemüseAckerdemie vereint verschiedene Bildungsprogramme mit dem Ziel, eine Generation junger, ackerdemischer Changemaker auszubilden, die ein grundlegendes Verständnis der Lebensmittelproduktion und landwirtschaftlicher Zusammenhänge besitzt, sowie ein bewusstes und nachhaltiges Konsumverhalten zeigt. Unser Anspruch ist es, unsere Bildungsprogramme langfristig und nachhaltig in das Curriculum der einzelnen Schulen sowie in den Alltag frühkindlicher Einrichtungen zu integrieren und die teilnehmenden Lernorte langfristig zu begleiten.

Welche Angebote halten sie in diesem Bereich vor oder sind zukünftig geplant?

Im Rahmen unseres Bildungsprogramms „GemüseAckerdemie“ errichten wir GemüseÄcker an Schulen und Kitas, auf denen die Kinder während einer AckerSaison bis zu 25 verschiedene Gemüsearten anbauen. Die teilnehmenden LehrerInnen und ErzieherInnen werden in insgesamt drei Fortbildungen geschult und das ganze Jahr über fachlich von uns betreut, sodass sie den Unterricht auf dem Acker selbst durchführen können. Dies kann in Schulen in Form einer AG oder integriert in den Sach- oder NaWi-Unterricht erfolgen. Zusätzlich erhalten die PädagogInnen begleitende Bildungsmaterialien rund um das Thema Gemüse sowie AckerInfos, die wöchentlich die anstehenden AckerTätigkeiten ankündigen. In Brandenburg nehmen bereits sieben Schulen und 2 Kitas an unserem Programm teil.